Wann und warum Dunkelfeld-Blutdiagnostik?

Einsatzgebiete

Die Untersuchung im Dunkelfeld ist keine alleinige Diagnose-Methode, aber eine gute Ergänzung im Rahmen einer ganzheitlichen Befunderhebung. Die Dunkelfeld-Blutdiagnostik ist sinnvoll und zielführend z. B.

- wenn eine Erkrankung chronisch geworden und keine Besserung in Sicht ist

- wenn schon mehrfach ohne Erfolg therapiert und behandelt wurde

- wenn eine Erkrankung immer wiederkehrt oder Symptome einfach nicht verschwinden

- wenn ein Tier sichtbar krank ist, aber das Labor-Blutbild völlig unauffällige Werte zeigt

Dann kann eine Dunkelfeld-Blutuntersuchung Aufschluss über Hintergründe geben, die eine Genesung erschweren oder verhindern.

Aber die Dunkelfeld-Diagnostik ist nicht nur in akuten oder chronischen Zuständen gut einsetzbar, sondern auch hilfreich in der Prophylaxe. Phänomene, die im normalen Labor-Blutbild erst relativ spät in Erscheinung treten, zeigen sich im Dunkelfeld schon deutlich früher. Damit ist die Dunkelfeld-Blutdiagnostik ein interessanter Aspekt auch in der Zucht, um Hündin oder Stute optimal auf die Trächtigkeit vorzubereiten.

Ihren Ursprung hat das Verfahren in den Arbeiten des Mikrobiologen Prof. Dr. Günther Enderlein, der aufgrund seiner Beobachtungen von Blut im Dunkelfeld seine Theorie der „Cyclogenie“ und darauf aufbauend die isopathische Behandlung entwickelte.