Jutta Kühn

Ich bin Jahrgang 1963, hatte im Alter von zwei Jahren die ersten Kontakte zu Hund, Katze, Pony und Ziege auf dem Hof meines Großvaters, und Biologie war in der Schule schon immer eines meiner Lieblingsfächer. Dafür mochte ich noch nie Tabletten schlucken und lernte schon früh erste alternative Behandlungsmethoden bei meiner Großmutter kennen.

Hunde gehörten irgendwie immer zur Familie: Mein Großvater züchtete Rottweiler, mein Vater ist mit Spitzen aufgewachsen, unser Jack-Russel-Terrier Max wurde über 17 Jahre alt.

Mein erstes eigenes Pferd kam 1988, mein bisher letztes Pferd Khamal, ein Vollblutaraber, hat es 21 Jahre mit mir ausgehalten, bevor er Neujahr 2012 im Alter von 25 Jahren wegen eines Darmtumors spontan über die große grüne Wiese galoppierte. Er hat mir nicht nur geholfen, Geduld und die Grundbegriffe des Reitens zu lernen und meine Mitte zu finden, sondern war auch immer kooperativ in allen meinen Lernphasen – von der Kinesiologie bis zur Akupunktur.

1995 hat mir Freyja mit Brain Gym die Basis fürs kinesiologische Testen beigebracht, seitdem haben wir etliche Surrogat-Tests bei Pferden und anderen Tieren durchgeführt, wenn die bisherige Behandlung stagnierte oder erfolglos blieb. Oft haben wir länger auf den dazugehörigen Tierarzt gewartet, bis 2005 die Idee reifte, durch eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker uns selbst ein breiteres Wissen der Anatomie und Physiologie fürs Testen anzueignen.

Mit der THP-Abschlussprüfung bei Impulse in Wuppertal im Februar 2008 gab es nun eine gute theoretische Basis, der wir kurz entschlossen noch einige Praxis-Seminare der BTB folgen ließen. Und da nun die Grundausbildung vorhanden war – warum nicht auch in die Praxis einsteigen?

Die Arbeit mit Bachblüten und Schüssler-Salzen gehörte schon länger zu unserem Repertoire, die Kenntnisse in der Phytotherapie wuchsen, und in der Homöopathie hatten wir ebenfalls angefangen uns einzuarbeiten. Neben den Klassikern von Boericke, Kent, Clarke und natürlich Hahnemann finde ich die CDs der SHS Berlin sehr lehrreich.

Unsere nächste Fortbildung war die Einführung in die SANUM-Therapie, deren Möglichkeiten uns sofort fasziniert hat. Von hier aus war es nur noch ein kleiner Schritt zur Ausbildung am Dunkelfeld-Mikroskop und zur Investition in die eigene Ausrüstung Anfang 2009. Nach der Einarbeitung in die Technik und vielen Pieksern in die eigenen Finger starteten wir mit dem Aufbau einer Bilddatenbank: Von vielen Pferden (und einigen Hunden) mit gesicherter tierärztlicher Diagnose durften wir Blutproben nehmen und untersuchen – eine aufschlussreiche Arbeit, der wir heute eine Datenbank auf einer 1 TB Festplatte und viele Erkenntnisse verdanken.

Und damit nicht nur unsere eigenen Patienten von der Dunkelfeld-Diagnostik und der Isopathie profitieren, bieten wir Vorträge an und bilden seit 2011 auch andere Tiertherapeuten am Mikroskop aus.

Um den Bereich in und großräumig um Düsseldorf besser bedienen zu können, ist jetzt unser zweites Dunkelfeld-Mikroskop hinzugekommen, das bei mir in Düsseldorf stationiert ist.

Meine weiteren Fortbildungen:
2002
Reiki Grad I und Grad II
2008
Sachkundenachweis für freiverkäufliche Arzneimittel, IHK Mönchengladbach
2009
Touch for Health I-IV, IKL Damme
2010
ABZ Wuppertal, Abschlussprüfung Tierakupunktur Grundausbildung
2011
Matrix Level I und II, Heede-Institut
Laserschutzbeauftragter, schwa-medico
Vortragsreihe Pferdefütterung, Conny Röhm, Wissenschaftliche Futterberaterin
2012
VitOrgan-Therapie, Gladbeck
SANUM, Jahrestagung (Atemwegserkrankungen) und weitere Fortbildungen (Allergien, Embryologische Gesichtspunkte)
Conny Röhm, Vortrag Hufrehe
Dorn-Therapie und Breuss-Massagen für Hunde, Dorn-Therapiezentrum
Horvi-Enzym-Therapie, Bad Sooden
2013
SANUM, Jahrestagung (Vergiftung-Entgiftung) und Fortbildung (Nierenerkrankungen)
Conny Röhm, Seminare Fütterung Freizeitpferde, Fütterung/Sattel, Pulsmessung
Jan Nijboer, Vortrag Angsthunde
Thomas Grieving, Vortrag Futtermitteldeklaration
Klaus Gerd Scharf, Seminar Milchmittel in der Homöopathie

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