Freyja Degener

Baujahr 1954
Dipl.Pädagogin, Tierheilpraktikerin www.pferdepraxis-niederrhein.de
Futtermittelllieferantin und Bedienstete von Stallkater ‚Findus‘ und den beiden Isländern ‚Falki‘ und ‚Pattex‘

Blut im Dunkelfeld hat mich vom ersten Moment an fasziniert. Nicht die statischen Bilder haben dies ausgelöst, sondern die im Verfahren selbstverständliche Beobachtung lebenden Blutes. Unser Einstiegsfilm kann es nicht deutlicher machen: Hier lebt das Blut und eine Blutzelle geht ihren Aufgaben wie selbstverständlich nach, obwohl diese Probe längst den Körper verlassen hat. Wer das zum ersten Mal sieht, der gewinnt eine andere Ehrfurcht vor allem, was lebt. Der Granulozyt ‚weiß‘ noch nicht, dass er in absehbarer Zeit erstarren und vertrocknen wird, sondern erledigt hier seine Arbeit, die Teil eines riesigen Rädchenwerkes ist. Seine Arbeit kann sonst von außen nicht beobachtet werden, sondern passiert im Verborgenen. Wird sie offensichtlich wie hier, gibt es für den Granulozyten keine Rückkehr. Er wird über seiner Arbeit absterben.

Wie er aber bis dahin seine Arbeit verrichtet, welche Arbeiten überhaupt anstehen und in welcher Qualität er diese verrichtet, das sind Merkmale, die ich neben vielen anderen in der Dunkelfelddiagnostik nutze. Und das ist der ganz besondere Reiz dieser Arbeit. Mein diagnostischer Ansatz ist seit Jahrzehnten ein ganzheitlicher. Ich möchte möglichst viele Bedingungsfaktoren kennen, die ein Phänomen verursachen. Daher habe ich in der Tierheilpraxis die Dunkelfeld-Diagnostik mit eingebunden, weil sie mir oft Dinge zeigt, die das starre, auf Referenzwerte orientierte normale Blutbild nicht erklären kann.

Nach tausenden von Fotos und Filmen reicht mir heute oft ein relativ kurzer Blick auf eine Blutprobe, um diese qualitativ einschätzen zu können. Und mittendrin gibt es plötzlich wieder ein Ereignis, das mich fasziniert am Mikroskop sitzen bleiben lässt. Dann filme ich einen arbeitenden basophilen Granulozyten, den ich bei der Trennung miteinander verklebter roter Blutkörperchen beobachte. Oder ich entdecke Phasen trocknenden Blutes, die kristalline Strukturen bilden – scharfkantig, spitz, scheinbar unnatürlich.

So bietet mir jede Probe immer wieder Neues an, macht mich neugierig auf das, was wohl passieren wird, verursacht neue Fragen und die Suche nach ihren Antworten. So lebt nicht nur die Probe in der Dunkelfeld-Diagnostik. Auch ich als Therapeutin muss mich den Lebensformen stellen, um erfolgreich arbeiten zu können. Und das ist in vielschichtigster Weise spannend, lebendig und weiterführend.

Die Arbeit mit der Dunkelfeld-Diagnostik lässt sich daher wunderbar mit den naturheilkundlichen Therapien verbinden, deren Ansatz immer der der Grundregulation ist. So gehören für mich – ganz natürlich – Homöopathie, Isopathie, Phytotherapie, die Arbeit mit Schüssler-Mitteln, Bachblüten, die Horvi-Enzym-Therapie, die Kinesiologie, Matrix-Energie-Arbeit und mein HydroInform©-Ansatz zu meinen therapeutischen Werkzeugen. Da mich Pferde seit meinem 8. Lebensjahr begleiten, liegt hier – ebenso natürlich – der Schwerpunkt meiner Arbeit.

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